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	<title>Sefu - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-03T19:49:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Personen in Deutsch-Ostafrika</subtitle>
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		<id>https://www.doa-pdb.de/index.php?title=Sefu&amp;diff=33071&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hjsoll: Die Seite wurde neu angelegt: „{{DOA-Person |name=Sefu |vorname=Lukas |berufRang=Pastor |eintraegeInt=Waschamba, aus dem Geschlecht der Kilindi in  Usambara stammend, geboren in Mutii, in de…“</title>
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		<updated>2021-03-07T10:56:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{DOA-Person |name=Sefu |vorname=Lukas |berufRang=Pastor |eintraegeInt=Waschamba, aus dem Geschlecht der Kilindi in  Usambara stammend, geboren in Mutii, in de…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{DOA-Person&lt;br /&gt;
|name=Sefu&lt;br /&gt;
|vorname=Lukas&lt;br /&gt;
|berufRang=Pastor&lt;br /&gt;
|eintraegeInt=Waschamba, aus dem Geschlecht der Kilindi in  Usambara stammend, geboren in Mutii, in der Nähe der späteren Station  Neu-Bethel, die Mutter wurde von einem Segulakrieger als Kriegsgefangene an die Wakamba verkauft, ehe sie von Waschambakriegern wiederum  geraubt wurde, im Usambaragebiet wird sie von einem lokalen Chief, Sefus  Vater, geheiratet, nach dem Tod des Vaters Erziehung durch die Mutter,  kurz vor Ankunft der EMDOA 1891 in diesem Gebiet Übersiedlung in das  Dorf Handei in der Landschaft Scheele (in der Nähe der späteren Station  Mlalo), in der folgenden Zeit hat SEFU über indigene Prediger der EMDOA  Kontakte zu den Missionaren in Mlalo, die jedoch aufgrund seiner Übersiedlung in die Landschaft Mbaramo, wo sein Onkel lebt („Er war ein wilder heidnischer Tänzer, der von einem Fest zum anderen zog und in ekstatischen, wilden Tänzen die Volksmenge zu wüstem Taumel mit sich fortriß.“), zunächst nur sporadischer Natur sind, über SCHAULI, der nach der  Gründung einer Nebenstation als Evangelist dort eingesetzt wird, engere  Berührung zur Mission, nach der Heirat mit einer von ihm freigekauften  Sklavin Übersiedlung zu seinem Bruder, dort bittet er SCHAULI nach dem  Tod seines Kindes um Katechumenenunterricht, allerdings wendet er sich  kurz danach – im Zusammenhang mit dem Tod seiner Frau – wieder von  der Mission ab, Umzug nach Luandai, um hier erneut zu heiraten, nach der  Heirat und der Gründung einer Außenstation von Wuga in Kwamuenda (besetzt durch den Lehrer Elieser Mundolwa auf Veranlassung von GLEIß)  besucht SEFU ab 1906 die dortige Schule, nach fünf Monaten in dieser  Schule bittet SEFU schließlich erneut um Taufunterricht, während seine  Frau zunächst noch auf Abstand zur Mission bedacht ist, erst als SEFUS  Frau von einer Erkrankung geheilt wird – was die Ehepartner auf ihre Fürbittengebete zurückführen – gibt auch sie den Widerstand gegenüber der  Mission auf, daraufhin gemeinsamer Katechumenenunterricht in Gale, zudem lernt SEFU das Flügelhorn für den dort entstehenden Posaunenchor zu  spielen, 1907 Taufe durch GLEIß, mehrmonatiger Besuch der Mittelschule  in Luandai (bei WOHLRAB), in dieser Zeit Geburt einer Tochter, nach Beendigung des Mittelschul-Lehrgangs wird SEFU von GLEIß als Lehrer in die  in der Nähe von Wuga gelegene Landschaft Massange geschickt, dort widersteht er dem Versuch einiger Waschamba, ihn zur Polygynie zu verleiten, Dezember 1907 Taufe seiner Frau Apia und seiner Tochter Hana, die  anschließend zu ihm nach Massange ziehen, innerhalb des ersten Jahres  findet er in drei jungen Waschamba Anhänger für die Mission, 1909 Vernichtung der Schule in Massange durch Brand und Wiederaufbau, wobei  der Brand von den dortigen Einheimischen als Bestrafung des SEFU für die  Abkehr von der indigenen Religion angesehen wird, aufgrund personeller  Engpässe Versetzung in die Ortschaft Ubili als Lehrer, wohin ihm seine  drei Schüler – trotz harscher Drohungen der Verwandten und zeitweiligem  Ausschluß aus den Familien – folgen, 1910 Taufe der drei von ihm missionierten Schüler, anschließend als Mitarbeiter der Missionare und als Lehrer  in Wuga tätig, 1916 mit der Leitung von Bungu betraut, zur Gruppe der ersten Waschamba-Pastoren gehörend, die im Februar 1920 ordiniert werden,  wobei er Pfarrer der Gemeinde von Wuga wird, auf Beschluß der übrigen indigenen Pfarrer wird er schließlich zum Präses der jungen Waschambakirche gewählt, in dieser Funktion setzt sich SEFU nachdrücklich auch für die Betreuung der Christengemeinden im Kilimandscharo- und Paregebiet ein, da diese aufgrund der „Repatriierung“ der LMG-Missionare ohne  geistliche Betreuung sind, von den EMDOA-Missionaren wurde vor allem  SEFUS volkstümliches Sprachtalent geschätzt.&lt;br /&gt;
|eintraegeExt=Altena, Thorsten. 'Ein Häuflein Christen mitten in der Heidenwelt des dunklen Erdteils'': Zum Selbst- und Fremdverständnis protestantischer Missionare im kolonialen Afrika 1884-1918 (German Edition) (S.236). Waxmann Verlag GmbH. Kindle-Version.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hjsoll</name></author>
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